Die Kernsymptome von Autismus sind:

  • soziale Kommunikationsherausforderungen
  • eingeschränktes, sich wiederholendes Verhalten.

Symptome von Autismus:

  • beginnen in der frühen Kindheit (obwohl sie möglicherweise nicht erkannt werden)
  • bestehen ständig
  • stören das tägliche Leben

Spezialisierte Gesundheitsdienstleister diagnostizieren Autismus anhand einer Checkliste mit Kriterien in den beiden oben genannten Kategorien. Sie bewerten auch die Schwere der Autismus-Symptome. Die Schweregradskala von Autismus  spiegelt wider, wie viel Unterstützung eine Person für die tägliche Funktion benötigt.

Viele Menschen mit Autismus haben sensorische Probleme . Diese beinhalten typischerweise Über- oder Unterempfindlichkeiten gegenüber Geräuschen, Lichtern, Berührungen, Geschmäcken, Gerüchen, Schmerzen und anderen Reizen.

Autismus ist auch mit einer hohen Rate bestimmter körperlicher und geistiger Erkrankungen verbunden.

Herausforderungen der sozialen Kommunikation

Kinder und Erwachsene mit Autismus haben Schwierigkeiten mit der verbalen und nonverbalen Kommunikation. Zum Beispiel können sie folgendes nicht verstehen oder angemessen verwenden:

  • Gesprochene Sprache (rund ein Drittel der Menschen mit Autismus sind nonverbal)
  • Gesten
  • Blickkontakt
  • Gesichtsausdrücke
  • Tonfall
  • Ausdrücke sollen nicht wörtlich genommen werden

Zusätzliche soziale Herausforderungen können Schwierigkeiten haben mit:

  • Emotionen und Absichten in anderen erkennen
  • Die eigenen Gefühle erkennen
  • Gefühle ausdrücken
  • Ich suche emotionalen Trost von anderen
  • Sich in sozialen Situationen überfordert fühlen
  • Ein Gespräch führen können (hin- und her)
  • Einhalten des Abstandes (angemessener Abstand zwischen Personen)

Eingeschränktes und sich wiederholendes Verhalten

Eingeschränkte und sich wiederholende Verhaltensweisen variieren stark im Autismus-Spektrum. Sie können umfassen:

  • Wiederholte Körperbewegungen (zB Oberkörper schaukeln, Hände flattern, sich Drehen, Hin- und Herlaufen)
  • Wiederholte Bewegungen mit Gegenständen (z. B. durchdrehende Räder, Schütteln von Stöcken, Umlegen von Hebeln)
  • Starren auf Lichter oder sich drehende Gegenstände
  • Ritualistische Verhaltensweisen (z. B. Aneinanderreihen von Objekten, wiederholtes Berühren von Objekten in einer festgelegten Reihenfolge)
  • Starke oder extreme Interessen an bestimmten Themen
  • Notwendigkeit einer unveränderlichen Routine / Widerstand gegen Veränderungen (z. B. gleicher Tagesplan, Menü, Kleidung, Schulweg)