Unsere Fähigkeit den Mitmenschen zu vertrauen, hält die Gesellschaft im Innersten zusammen. Ohne die Annahme, dass ein Gegenüber uns grundsätzlich wohl gesonnen ist, geht gar nichts. Doch woher stammt unser Vermögen einem anderen Vertrauen zu schenken? Und wie unterstützt unsere Biologie die Vertrauensbildung? Solchen Fragen sind Forscher der Universität Zürich nachgegangen.

Neurohormon

In den bisherigen Experimenten der Zürcher Forscher ist klar geworden, dass das körpereigene Neurohormon Oxytocin, das von der Hirnanhangdrüse abgesondert wird, das Vertrauen in andere Menschen und die Bereitschaft, in sozialen Interaktionen Risiken einzugehen, erhöht. Unklar war bislang aber, was dabei im Gehirn vorgeht. Ungewiss war auch, ob das Neurohormon seine Wirkung auch dann noch entfaltet, wenn das geschenkte Vertrauen offenkundig missbraucht wurde. In einer Studie konnte der Neuropsychologe Thomas Baumgartner diese offenen Fragen klären.

Die Untersuchung konnte ein klares Zusammenspiel von neuronalen Prozessen und menschlichem Verhalten nachweisen – und sie konnte zeigen, dass Oxytocin auch nach einem mittleren Vertrauensbruch wirkt. Dieser Befund ist auch insofern bemerkenswert, als dass das Neurohormon nur in sozialen Interaktionen zwischen Menschen seine Wirkung entfaltete – bei der Interaktion mit einem Computer spielte es keine Rolle. Thomas Baumgartner ist es so gelungen, ein weiteres Schlaglicht auf die Biologie unseres Vertrauens zu werfen. Neben der Grundlagenforschung könnte dieses Wissen künftig auch für die Therapie von Menschen mit grossen sozialen Ängsten – Sozialphobiker etwa oder Autisten – unterstützen.

Missbrauchtes Vertrauen

Mein Vertrauen wurde schon öfters missbraucht. Meistens habe ich nicht verstanden warum. Mir wurde auch immer erst im Nachhinein klar, dass meine Vertrauen wohl missbraucht wurde. Immer dann, wenn es bereits zu Spät war. Meine Mutter sagte mir als Kind und auch als Erwachsener immer, ich müsse Vertrauen in die Menschen haben. Die meisten Menschen seien gute Menschen. Sie hat sicher recht. Mir geben dabei auch jene Menschen halt, welche sich trotz unserer schlimmen Welt immer für das Gute einsetzen. Menschen die helfen und nicht auf Gier oder Macht aus sind. Genauso wie meine Mutter. Sie ist ein herzensguter Mensch.

Beispiel aus der Schule

Ich schaue zurück zur 5. Klasse. Wir hatten Werkunterricht. Im Unterricht mussten wir ein Stehauf-Männchen aus Metall bauen. Dieses Männchen hatte eine Balancierstange mit zwei grossen Würfeln an der Seite. Und es hatte einen grossen, runden Kopf im Durchmesser von etwa 4 Zentimeter. Wenn man das Männchen, wenn es auf seinen dünnen Beinchen steht kippt, schwingt es von alleine wieder in die stehende Position zurück. Da alles aus Metall bestand, mussten wir löten und schweissen.

Der Kopf eine solchen Männchens wurde mir zum Verhängnis. Zwei Schulkameraden, welche mir ständig irgendwelche Streiche spielten, haben einen dieser Köpfe solange mit einem Bunsenbrenner behandelt, bis er glühend rot war. Dann legten sie den Kopf auf den Fenstersims, welcher aus Beton bestand. Sie machten  mich dann auf diese rote Kugel aufmerksam und sagten, wir haben die Kugel rot angemalt. Schau sie Dir doch einmal an. Ich habe den Beiden vertraut.

Ich habe dann die rot glühende Kugel in meine Hand genommen…

 

 

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